Seltene Auszeichnung für Leiterin der UKM Geburtshilfe: Höchste Stufe in der pränatalen Sonografie
Wenn ein Ultraschallbefund in der Schwangerschaft Fragen aufwirft, ist besondere Expertise gefragt. Privatdozentin Mareike Möllers, Leiterin der UKM Geburtshilfe und Pränatalmedizin, hat die höchste DEGUM-Qualifikation (Stufe III Kursleiter) für pränatale Sonografie erreicht. Ihre Untersuchungen können helfen, unklare Befunde einzuordnen und die weitere Betreuung gemeinsam mit den Schwangeren zu planen. | lwi

Mit dem Stufe-III-Zertifikat hat Privatdozentin Mareike Möllers, Leiterin der UKM Geburtshilfe und Pränatalmedizin, die höchste Qualifikationsstufe der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) im Bereich der pränatalen Sonografie erreicht. Sie ist damit eine von nur 15 Frauen unter insgesamt 68 Ärztinnen und Ärzten in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit dieser Qualifikation. Möllers werden damit besondere Fähigkeiten bei komplexen Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerschaft attestiert.
Für Schwangere am UKM kann das in der Begleitung ihrer Schwangerschaft von Vorteil sein. Wenn etwa ein auffälliger oder schwer einzuordnender Befund auftritt, können Patientinnen auf die ausgewiesene Expertise in der weiterführenden Ultraschalldiagnostik zurückgreifen. Egal, ob der Verdacht auf einen Herzfehler besteht, ein Kind unterversorgt zu sein scheint oder Fehlbildungen vorliegen: In solchen und weiteren Fällen kann eine qualifizierte Ultraschalluntersuchung als Grundlage für Beratung, weitere Untersuchungen und eine individuell abgestimmte Betreuung dienen.
„Es freut mich, mit meiner DEGUM-III-Qualifikation zu einer noch besseren Versorgung in der Pränatalmedizin beizutragen – sei es ganz direkt, durch die Expertise in der Ultraschalldiagnostik bei komplexen Fällen, oder indirekt durch die Aus- und Weiterbildung von Kolleginnen und Kollegen. Beides hilft uns, Frauen in ihrer Schwangerschaft gut zu begleiten, ihre Sorgen aufzufangen und ihnen möglichst viel Sicherheit zu geben“,
sagt Möllers, die vor zwei Jahren die Leitung der Sektion Geburtshilfe und Pränatalmedizin innerhalb der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe übernommen hat.
Die personenbezogene Zertifizierung setzt neben umfangreicher klinischer Erfahrung auch wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema, interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Ausbildung anderer Ärztinnen und Ärzte voraus.
Auch der Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am UKM, Prof. Lars Hanker, würdigt die Auszeichnung: „Ich freue mich sehr über dieses außergewöhnliche Engagement. Die in der Region äußerst seltene Qualifikation stärkt unsere Expertise und unterstreicht unseren Anspruch auf die bestmögliche Versorgung für unsere Patientinnen.“
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