
Normale Geburt – Natürlich gebären in der UKM Geburtshilfe
Im Mittelpunkt steht Ihre Geburt. Wir unterstützen Sie, Ihr Kind so natürlich wie möglich zur Welt zu bringen – in geborgener Atmosphäre und mit der Sicherheit eines Universitätsklinikums: Bei uns erleben Sie eine Geburt in sicherer Umgebung mit professioneller Begleitung und haben Raum für eigene Entscheidungen.

Normale Geburt – Natürlich gebären in der UKM Geburtshilfe
Im Mittelpunkt steht Ihre Geburt. Wir unterstützen Sie, Ihr Kind so natürlich wie möglich zur Welt zu bringen – in geborgener Atmosphäre und mit der Sicherheit eines Universitätsklinikums: Bei uns erleben Sie eine Geburt in sicherer Umgebung mit professioneller Begleitung und haben Raum für eigene Entscheidungen.
Was bedeutet normale Geburt?
Eine normale Geburt, auch spontane vaginale Geburt genannt, ist ein natürlicher Prozess, bei dem der Körper genau weiß, was zu tun ist. Die Wehen beginnen aus eigener Kraft, und das Kind findet in seinem eigenen Tempo seinen Weg auf die Welt – mit Pausen, Momenten der Kraft und Augenblicken der Nähe.
Unsere Aufgabe ist es, Sie auf diesem Weg achtsam zu begleiten: mit Erfahrung, Empathie und der Sicherheit, dass wir da sind, wenn Sie uns brauchen – mit so viel Zurückhaltung wie möglich und so viel Unterstützung wie nötig.
Sicherheit im Hintergrund
Natürlich zu gebären bedeutet nicht, auf Sicherheit zu verzichten. Unsere Hebammen schenken Ihnen Raum und Vertrauen und wissen gleichzeitig, dass erfahrene Ärzt*innen und neonatologische Fachkräfte jederzeit erreichbar sind. Diese Kombination aus Nähe und Kompetenz ist es, die Geburten am UKM so besonders macht.
„Eine natürliche Geburt braucht vor allem Vertrauen – in den eigenen Körper, das Kind und das betreuende Team. Dieses Vertrauen möchten wir durch Sicherheit und Nähe stärken.“
Priv.-Doz. Dr. med. Mareike Möllers
Leitung Geburtshilfe und Pränatalmedizin

Wie läuft die normale Geburt ab?
Jede Geburt ist individuell. Dennoch lässt sich die natürliche Geburt in mehrere Phasen unterteilen:
1. Eröffnungsphase
- Die Wehen beginnen und werden regelmäßig – sie öffnen langsam den Muttermund.
- Diese Phase kann mehrere Stunden dauern, besonders bei Erstgebärenden.
- Bewegung, Atmung, Massagen oder ein Entspannungsbad helfen, die Wehen gut zu verarbeiten.
- Unsere Hebammen begleiten Sie engmaschig, überwachen Mutter und Kind und unterstützen Sie individuell.
2. Übergangsphase
- Die Übergangsphase beginnt meist bei einer Muttermundseröffnung von etwa 4–6 Zentimetern.
- Viele Frauen erleben diese Phase als besonders intensiv, sie ist jedoch ein wichtiges Zeichen dafür, dass die Geburt gut voranschreitet.
- Die Wehen verändern sich: Sie werden kräftiger und bereiten das Baby auf die Geburt vor.
3. Austreibungsphase
- Der Muttermund ist vollständig geöffnet (ca. 10 cm).
- Aktive Mitwirkung durch Pressen beginnt.
- Das Kind tritt durch den Geburtskanal – und wird geboren.
- Ob im Sitzen, Liegen oder Hocken: Wir unterstützen die Position, die Ihnen gut tut.
- Nach der Geburt bleibt das Baby direkt bei Ihnen („Bonding“) – ein einmaliger Moment.
4. Nachgeburtsphase
- Die Plazenta löst sich und wird geboren.
- Wir kontrollieren behutsam die Blutung und kümmern uns um mögliche Geburtsverletzungen.
- Sie bleiben noch etwa zwei Stunden im Kreißsaal – in ruhiger Atmosphäre, mit Ihrem Kind.
Geburtsformen
Jede Geburt ist einzigartig, und es gibt viele Wege, ein Kind sicher und selbstbestimmt auf die Welt zu bringen. Ob spontane Geburt oder Kaiserschnitt oder besondere Geburtsformen – bei uns finden Sie einfühlsame Begleitung, umfassende Beratung und medizinische Sicherheit für jede Situation.
Mehr Infos
Schmerzfreiheit bei der Geburt – Ihre Möglichkeiten
Natürliche Schmerzlinderung
Viele Frauen erleben durch Bewegung, Atemtechniken, warmes Wasser oder gezielte Unterstützung durch unsere Hebammen eine deutliche Erleichterung. In unseren Geburtsräumen können Sie verschiedene Positionen ausprobieren – alles, was Ihnen hilft, entspannt zu bleiben.
Medizinische Schmerztherapie – wenn Sie es wünschen
Wenn Sie zusätzliche Unterstützung brauchen, stehen verschiedene bewährte Methoden zur Verfügung – von leichten Schmerzmitteln bis zur PDA. Gemeinsam mit Ihrer Hebammen und Ärzt*innen entscheiden Sie, was für Ihre Situation und Ihre Wünsche am besten passt.





