Äußere Wendung: mit wenigen Handgriffen Großes bewirken

Wenn das Baby bis zur 37. Schwangerschaftswoche immer noch mit dem Steiß nach unten liegt, spricht man von einer Beckenend- oder Steißlage des Kindes – eine Situation, die werdende Eltern sehr verunsichern kann. Häufig wird in dieser Situation zu einem geplanten Kaiserschnitt geraten. In der UKM Geburtshilfe haben Sie jedoch mit der äußeren Wendung eine sichere Alternative, die Ihnen eine natürliche Geburt ermöglichen kann.

Die äußere Wendung findet im Kreißsaal ab der 37+0. Schwangerschaftswoche statt. Besonders gut sind die Aussichten auf Erfolg, wenn das Baby von genügend Fruchtwasser umgeben ist und der Mutterkuchen an der Hinterwand liegt. Diese Dinge überprüft der Arzt im Kreißsaal, bevor mit der äußeren Wendung begonnen wird.

Bei der äußeren Wendung tastet der Arzt durch Ihre Bauchdecke nach Köpfchen und Becken des Babys. Dann wird das Baby ähnlich einer „Rolle vorwärts“ um 180° in die Schädellage gedreht. Manche Babys lassen sich im Sinne einer „Rolle rückwärts“ besser drehen. Für diese Maßnahme muss der Arzt Druck und Kraft auf Ihren Bauch anwenden – ähnlich wie bei einer kräftigen Massage. Das kann sich unangenehm anfühlen. Allerdings geschehen die einzelnen Schritte langsam und in Ruhe und Sie haben jederzeit die Möglichkeit, mit dem Arzt zu sprechen und z.B. eine Pause zu vereinbaren.

Die Erfolgsquote der äußeren Wendung liegt bei etwa 50%. Sollten Sie sich für die Option einer äußeren Wendung interessieren, vereinbaren Sie bitte einen Beratungstermin in unserer Sprechstunde. Im Rahmen dieser Vorstellung werden der Ablauf und alle wichtigen Details ausführlich mit Ihnen besprochen.

   

Unsere Angebote für Sie

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